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Am 20.09.2012 besuchten die beiden Berufsschulklassen der Fachrichtung Elektrotechnik der Europaschule Oschersleben das
"Museum für Energiegeschichte(n)"
in Hannover.


Pünktlich um 10 Uhr begann unsere Führung, geleitet von dem Herrn Werner Koch. Gleich zu Anfang hieß es „Learning by Doing“. Am Elektrisierer konnten wir im Selbstversuch erfahren, wie die elektrische Spannung den Körper auflädt, wodurch wir dann Papierschnipsel zum Fliegen brachten. Hand in Hand galt es dann einen elektrischen Schlag von 4000 V für einen Bruchteil einer Sekunde durch den Körper fahren zu lassen. Ein schreckhaftes Zucken ging durch die 30-Mann-starke Runde. Danach ging die Führung weniger elektrisierend, aber dafür musikalisch, weiter. Jukebox, Grammophon und Rundfunkempfänger liefen wie am ersten Tag. Und wenn man damals den Satz „Sechs Hexen essen 40 Pfirsiche“ klar und deutlich verstand, dann war der Rundfunkempfänger richtig eingestellt, erklärte uns Herr Koch. Nach einer kurzen Werbevorführung aus den 50er Jahren mit dem ebenso alten Fernseher begutachten wir nun den Einzug der Technik in den damaligen Haushalt. Der erste elektrische Staubsauger wurde uns vorgeführt und ein Fortschrittsmodell, den man als Rasenmäher oder auch als Mixer oder Haartrockner nutzen konnte, ließ uns ein wenig skeptisch dreinschauen. Von den ersten Bügeleisen bis hin zu den Anfängen der automatisierten Waschmaschinen war für die Hausfrau von damals alles dabei, womit ihr der Alltag erleichtert werden sollte, was der Herr Koch auch immer wieder betonte. Zum Schluss unserer Führung besuchten wir die Licht-Ausstellung, bei der wir den Weg von der ersten Öllampe, über die Glühlampe, bis hin zum modernen LED-Leuchtmittel nachverfolgen konnten. Anhand von Objekten die mit unterschiedlichen Leuchtmitteln beleuchtet wurden, konnten wir sehen, dass die alteingesessene Glühlampe noch das beste Licht bietet, aber die LED-Technik auf dem Vormarsch ist. Da Wissen nicht satt macht, hatten wir nach der zweieinhalbstündigen Führung noch die Gelegenheit uns mit Brötchen und Getränken zu stärken, bevor es dann auf den Rückweg nach Oschersleben ging. Für jeden, der an Technik interessiert ist, können wir das Museum für Energiegeschichte(n) nur empfehlen, zudem ist der Eintritt frei.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der E.ON Avacon AG, die das Catering sponserte, der Elektroinnung Börde, die uns die Hin- und Rückfahrt ermöglichte, dem Busunternehmen Fuchs, das uns sicher nach Hannover und wieder zurückgebracht hat und bei Herrn Werner Koch bedanken, der uns die damalige Technik mit Engagement und Begeisterung nahegebracht hat.

Sarah Schulz EB 10A